Eine eigene GPS-Tour erstellen klingt nach großem technischem Aufwand – ist es aber nicht. Ob digitaler Rundgang durchs Museum, Stadtrundgang, Erlebnispfad im Park oder Gedenkstätten-Führung: Mit dem richtigen Baukasten bauen Sie eine ortsbasierte Tour heute selbst, ganz ohne Programmierung. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen in sieben Schritten, wie Sie von der ersten Idee zur fertigen, veröffentlichten Tour kommen.
Was ist eine GPS-Tour überhaupt?
Eine GPS-Tour ist ein digitaler Rundgang, bei dem Besucher:innen ihr Smartphone durch eine Reihe von Stationen führt. An jedem Ort liefert die App passende Inhalte – Texte, Bilder, Audio, Video oder eine kleine Aufgabe. Die Navigation übernimmt das GPS des Telefons: Eine Karte und ein Kompass zeigen den Weg zur nächsten Station. So entsteht aus einem einfachen Spaziergang eine geführte Erfahrung, die informiert und unterhält.
Der große Vorteil gegenüber klassischen Audioguides oder gedruckten Broschüren: Inhalte lassen sich jederzeit ändern, es fällt keine Hardware an, und die Tour startet per Link oder QR-Code direkt im Browser – ohne Installation aus dem App-Store.
Für wen lohnt sich eine eigene GPS-Tour?
Ortsbasierte Touren funktionieren überall dort, wo es etwas zu entdecken und zu erzählen gibt:
- Museen & Ausstellungen – als moderner digitaler Museumsguide und Audioguide-Alternative.
- Städte & Tourismus – als Stadtrundgang-App für Gäste und Einheimische.
- Gedenkstätten – als würdevolle, vertiefende Gedenkstätten-Führung.
- Freizeit- & Erlebnisparks – als spielerischer Erlebnispfad mit Quiz und Rätseln.
- Schulen & Bildung – als interaktive Lernroute und digitale Schnitzeljagd.
- Unternehmen & Gelände – als digitales Wegeleitsystem und Besucherführung.
In 7 Schritten zur eigenen GPS-Tour
1. Ziel und Zielgruppe festlegen
Bevor Sie die erste Station setzen, klären Sie die Grundfrage: Was sollen Besucher:innen am Ende mitnehmen? Wissen, ein Erlebnis, ein gutes Gefühl? Und für wen ist die Tour gedacht – Familien, Fachpublikum, Schulklassen, Tourist:innen? Ziel und Zielgruppe bestimmen Tonfall, Länge und Interaktionsgrad jeder folgenden Entscheidung.
2. Route und Stationen planen
Gehen Sie die Strecke einmal selbst ab und markieren Sie sinnvolle Haltepunkte. Eine gute Faustregel: 8 bis 15 Stationen für einen Rundgang von 60 bis 90 Minuten. Achten Sie auf einen angenehmen Rhythmus – kurze Stationen zwischen ausführlichen – und auf sichere, barrierearme Wege. Notieren Sie zu jeder Station die genaue Position; die GPS-Koordinaten übernimmt später die Karte im Portal.
3. Inhalte schreiben und Geschichten erzählen
Der wichtigste Schritt. Menschen erinnern sich an Geschichten, nicht an Datenlisten. Schreiben Sie pro Station kurz und lebendig: eine überraschende Tatsache, eine persönliche Anekdote, eine Frage, die neugierig macht. Halten Sie Texte fürs Smartphone knapp – wer draußen steht, liest keine Buchseiten.
Eine gute Station beantwortet drei Fragen: Was sehe ich hier? Warum ist das wichtig? Und was hat das mit mir zu tun?
4. Medien einbinden
Bilder, Audio und Video machen aus Text ein Erlebnis. Ein historisches Foto neben dem heutigen Anblick, eine eingesprochene Erzählung, ein kurzer Videoclip – solche Medien schaffen Nähe und entlasten das Lesen. Audio ist besonders stark, weil Besucher:innen dabei den Blick frei für die Umgebung haben.
5. Interaktion und Aufgaben ergänzen
Ein Quiz, eine Suchaufgabe oder ein kleines Rätsel verwandelt passives Konsumieren in aktives Entdecken – ideal für Familien, Schulklassen und Freizeitparks. Schon eine Frage pro Station steigert Aufmerksamkeit und Verweildauer spürbar.
6. Die Technik: App ohne Programmierung
Hier kommt der Baukasten ins Spiel. Bei kreativ-digital pflegen Sie alle Inhalte selbst im Bearbeitungsportal: Stationen anlegen, auf der Karte platzieren, Texte und Medien hochladen, Aufgaben ergänzen. Sie entscheiden, ob Sie eine einzelne Tour innerhalb der bestehenden App oder eine vollständig eigene WebApp mit eigenem Namen und Design möchten. Kein Code, keine Entwicklungsagentur.
7. Testen und veröffentlichen
Gehen Sie die Tour vor dem Start einmal komplett mit dem Handy ab: Stimmen die Positionen, laden die Medien, ist der Weg klar? Danach veröffentlichen Sie die Tour und teilen sie per Link oder QR-Code – auf Plakaten, Flyern, am Eingang oder auf Ihrer Website. Fertig ist Ihre eigene GPS-Tour.
Häufige Fehler – und wie Sie sie vermeiden
- Zu viel Text pro Station. Kürzen Sie radikal. Draußen zählt jedes Wort doppelt.
- Zu viele Stationen. Lieber wenige starke als viele beliebige Haltepunkte.
- Kein roter Faden. Eine Tour braucht Anfang, Mitte und ein rundes Ende.
- Nicht getestet. Ungenaue Koordinaten und tote Wege frustrieren – immer vorab abgehen.
Bereit, Ihre erste GPS-Tour zu bauen?
Gestalten Sie Ihre eigene Tour selbst – ohne Programmierung, ab 150 € inkl. USt.
Eigene Tour erstellenHäufige Fragen
Braucht man Programmierkenntnisse, um eine GPS-Tour zu erstellen?
Nein. Mit einem Baukasten wie kreativ-digital legen Sie Stationen, Texte, Bilder, Audio und Aufgaben komplett selbst über ein Portal an – ganz ohne Programmierung.
Müssen Besucher eine App aus dem Store herunterladen?
Nein. Die Tour läuft als WebApp direkt im Browser und startet per Link oder QR-Code, ohne Installation aus dem App-Store.
Wie viele Stationen sollte eine GPS-Tour haben?
Für einen Rundgang von 60 bis 90 Minuten haben sich 8 bis 15 Stationen bewährt. Wichtiger als die Anzahl ist ein guter Rhythmus aus kurzen und ausführlichen Stationen.
Was kostet eine eigene GPS-Tour?
Bei kreativ-digital kostet eine eigene Tour innerhalb der bestehenden App einmalig 150 € inkl. USt. Eine vollständig eigene WebApp mit eigenem Namen ist ab 1.490 € Einrichtung erhältlich. Alle Preise finden Sie auf der Preisseite.